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Florian G. Anderl's

FinanzBlog

Kryptowährungen

Von Martin Schuster13.10.2017Kategorien: Investment

Zahlungsmittel der Zukunft?

In den letzten Jahren hat sich eine neue Form digitaler Zahlungsmittel entwickelt, die mittlerweile auch in den alltäglichen Medien eine steigende Präsenz erfährt. Die Rede ist von sog. Kryptowährungen. Als Vorreiter digitaler Währungen zählt Bitcoin, jedoch gibt es mittlerweile über 3000 anderer „Unterarten“.

Die Währungen zeichnen sich dadurch aus, dass jede Privatperson sich an der Erschaffung der einzelnen Coins beteiligen und man diese Münzen anonym handeln kann. Anders als bei Papierwährungen sind keine Zentralbanken involviert, die Währung ist daher freier. Die Mehrheit der Anleger verfolgt so das Ziel einer unabhängigen Währung, ohne Angst haben zu müssen, dass dieses Zahlungsmittel von höheren Instanzen manipuliert oder kontrolliert wird.

Gleichzeitig ist damit auch der größte Kritikpunkt gegeben: Durch die Anonymisierung können illegale Aktivitäten und Liquiditätsströme noch leichter verschleiert werden.

Bisher geplante ETFs wurden abgelehnt und mit China hat das erste Land den Handel mit Bitcoin gebremst und sogenannte Initial Coin Offerings (ICO) verboten. Laut diverser Nachrichten möchten auch andere Länder ein mögliches Handelsverbot prüfen. Im Zuge dieser Meldungen ist der Bitcoin-Preis direkt eingebrochen und unter 4.000 Dollar gefallen. Dass China einen großen Einfluss auf die Preise der Bitcoins hat, aber der Markt auch ohne China funktioniert, ist laut den nachfolgenden Grafiken ersichtlich:

Anhand der Grafik lässt sich nachvollziehen, dass politische Entscheidungen in China den Bitcoin-Kurs regelmäßig beeinflussen. Dies hat vor allem damit zu tun, dass China früher der größte „Handelsplatz“ für Währungen darstellte. Durch die Gesetzesänderungen wurde der Anteil Chinas immer weitere reduziert und durch Amerika ersetzt.

Im Gegensatz dazu hat Lloyd Blankfein, Goldman Sachs CEO, Bitcoins geadelt, indem er öffentlich eine Beteiligung bei Bitcoin erwägt und diese nicht direkt ablehnt – wie Jamie Dimon, CEO von JP Morgan. Die Krypto-Befürworter sahen sich bestätigt und der Kurs stieg im Anschluss um 193 Dollar.

Analysiert man die Aussagen der CEOs genauer, stellt man fest, dass Blankfein sich nicht ohne Grund für Kryptowährungen ausgesprochen hat. Dahinter verbirgt sich laut dem Wall Street Journal offenbar die Vorbereitung einer neue Geschäftseinheit, die sich ausschließlich mit dem Handel von elektronischen Währungen beschäftigt. Goldman Sachs möchte damit den Wunsch vieler Anleger nachkommen und einen besser geregelten und einfacher zu bedienenden Handelsplatz schaffen. Dadurch würde sich das Traditionshaus eine Alleinstellung am Markt sichern. 

Je länger sich die elektronische Währung im Aufschwung befindet, umso deutlicher wird eine vermeintliche Blasenbildung. Ob dies tatsächlich eintreten wird, ist bei komplett neuen Produkten immer schwer vorherzusagen.

Letztendlich lebt Bitcoin von zwei Gruppen:

1.     Anleger, die sich eine unabhängige und freie Währung wünschen

2.     Investoren, die den aktuellen Hype mitnehmen, um Rendite zu machen.

Die Frage, die man sich stellen muss, lautet also: Welche der beiden Parteien hat den größeren Anteil und kann für ein nachhaltiges Wachstum sorgen. Eine leichte Blase bzw. Überbewertung lässt sich daher unserer Meinung nach nicht mehr leugnen. Wann und inwieweit diese „platzt“, lässt sich aktuell nur sehr schwer vorhersagen.

Bitcoins bleiben daher ein sehr spekulatives Investment!

Das Ende der lockeren Geldpolitik

Von Florian G. Anderl13.07.2017Kategorien: Investment

Seit rund zwei Jahren ist das Quantitative Easing (= QE-) Programm der Europäischen Zentralbank sowie der FED nun schon ein wichtiger Impuls und Treiber für die Wirtschaft in der ganzen Welt.

Der Leitzins wurde gesenkt, wodurch sich Geschäftsbanken bei der EZB billiger Geld besorgen können, um anschließend dieses Geld Unternehmen und Privatpersonen günstig weitergeben können. Dadurch sollte das Wirtschaftswachstum beschleunigt werden. Zum einen können Unternehmen durch die günstigen Kredite leichter expandieren (neue Aufträge, Maschinen, Personal etc. vorfinanzieren) und zum anderen können Privatpersonen mehr konsumieren.

Da diese Pläne nicht komplett erfolgreich waren, führten die Notenbanken das QE-Programm ein. Dies bedeutet, dass die Zentralbank langfristige private und öffentliche Wertpapiere von Geschäftsbanken sowie Großinvestoren aufkauft. Zum einen spülen sie dadurch neues Kapital in die Märkte und zum anderen sollen die Unternehmen, die Staatsanleihen verkaufen, mit dem freigewordenen Geldern risikoreiche Unternehmensanleihen sowie Wertpapiere kaufen können. Daraus ergeben sich (theoretisch) ebenfalls über neue Investitionen eine wachsende Wirtschaft.

Genaue Aussagen über die Folge der lang anhaltenden lockeren Geldpolitik kann man nicht treffen, da es ein solches Vorgehen in der Vergangenheit noch nicht gab. Es wird – wie in der Volkswirtschaftslehre typisch – mit Modellen gearbeitet, jedoch gibt es auch hier eine Reihe von unterschiedlichen Ausgängen. Ein wichtiger Faktor hierbei wird die Geschwindigkeit, in welcher die Käufe eingestellt werden, darstellen. Je langsamer, desto mehr Zeit haben die Märkte mit der neuen Situation umzugehen und sich darauf einzustellen. Dadurch sollten kurzfristige negative Effekte „nahezu“ ausbleiben.

Dieses Vorgehen erscheint auch am wahrscheinlichsten, da die FED mit der bisherigen, sehr langsam stattfindenden, Zinserhöhung bereits diesen Weg beschritten hat. Auch hier fanden keine größeren Kurseinbrüche statt.

Neue Politik der Notenbanken

Die US-Notenbank hat sich in der letzten Zinssitzung für eine schrittweise Reduzierung des Anleihenkaufprogrammes ausgesprochen. Durch das Kaufprogramm hat die FED neues Kapital in die Märkte gespült, wodurch diese stabilisiert wurden. Ab Oktober scheint eine Reduzierung der Käufe für wahrscheinlich, wodurch auf Sicht eines Jahres rund 30 Mrd. USD eingespart werden sollen. Des Weitere könnte im Dezember auch eine weitere Zinserhöhung angestrebt werden.

Auch die EZB folgt der FED und stellte einen Rückgang der Käufe für Anfang 2018 in Aussicht. Da die Aussage von Mario Draghi eher unerwartet und hatte einen kleinen Kursrutsch zur Folge. Derzeit befinden wir uns bereits wieder in einem leichten Aufwärtstrend.

Grundsätzlich ist muss das Ziel eine Beendigung der expansiven Geldpolitik sein, denn auf mittlere Frist schlägt sich die Erhöhung der nominalen Geldmenge – zumindest aus Sicht der makroökonomischen Theorie – vollständig in einem proportionalen Anstieg des Preisniveaus nieder. D. h. die Änderung der nominalen Geldmenge beeinflusst auf mittlere Frist weder Produktion noch Zinssatz, sondern nur das Preisniveau; dies wird auch als die Neutralität des Gelds auf mittlere Frist bezeichnet. (vgl. Blanchard/ Illing, Makroökonomie S.217 - 220) 

Welche Auswirkungen hat die neue Politik für die Börsen?

Die Reduzierung des Kaufprogrammes ist bereits jetzt – auch durch den letzten kurzen Kursrutsch – in die Märkte eingepreist und wird sich daher vorerst nicht weiter auf die Märkte auswirken. Sollten sich jedoch neue Hinweise ergeben, dass dieses Jahr noch weitere Änderungen in der Geldpolitik zu erwarten sind, kann es erneut zu leichten Schwankungen kommen.

Sicher wird Mario Draghi aber auch die negativen Auswirkungen einer zu schnellen Aufhebung der expansiven Geldpolitik und des QE-Programmes im Auge haben, denn eine noch geringere Inflation und gedämpftes Wirtschaftswachstum hat die EZB aktuell sicherlich nicht im Sinn. Daher gehen wir von kleinen Veränderungen über einen längeren Zeitraum aus, was den Effekt deutlich reduzieren wird.

Nachtrag: Schön zusammengefasst hat das auch der Spiegel - lesen Sie hier weiter.

Trump gewinnt - was nun?

Von Florian G. Anderl und Martin Schuster09.11.2016Kategorien: Investment

Oder: die unbeeindruckte Reaktion der Börsen auf einen unerwarteten Wahlausgang

Wie Sie sicherlich mitbekommen haben, hat Donald Trump die US-Präsidentschaftswahl gewonnen und wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Vorfeld wurde viel darüber diskutiert, welche Auswirkungen seine Wahl für die weltweiten Börsen hat. Ein Schreckensszenario nach dem anderen wurde vorgestellt und die Stimmung an den Märkten wurde von Tag zu Tag schlechter.

Heute - ein paar Stunden nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse - macht sich Ernüchterung breit. Der DAX hat zwar kurzzeitig einen relativ großen Absturz verzeichnet, jedoch hatte er diesen nach einigen Stunden schon fast wieder ausgeglichen. Auch andere Börsen zeigen sich eher unbeeindruckt von der Wahl.

Schon vor der Wahl wusste man, dass politische Beben relativ kurz sind - dies war auch Anfang des Jahres beim Brexit bemerkbar. Ein paar Tage nach dem Referendum hatten sich die meisten Börsen bereits wieder erholt.

Wie geht es weiter?

Man geht davon aus, dass die Kurse bis Jahresende wieder ansteigen und man das Jahr positiv beendet. Sind Sie schon investiert, sollten Sie auch weiterhin in den Titeln engagiert bleiben. Alle anderen sollten zusehen, dass sie so schnell wie möglich einen geeigneten Einstiegszeitpunkt finden um die Jahresendrally mitnehmen zu können. Gerne helfen wir Ihnen dabei und beraten Sie bei dem Eintritt in die Märkte.

Eine Erhöhung des Leitzinses steht jetzt wohl auch auf der Kippe. Ursprünglich rechnete man an den Märkten mit einer Anhebung des Zinses im Dezember, da alle wirtschaftlichen Daten für eine neue Zinspolitik sprachen. Die FED ist laut erster Meldungen jedoch verunsichert, da niemand die genaue Politik von Herrn Trump vorhersagen kann. Sofern der neue Präsident seine Pläne aus dem Wahlkampf (teilweise) umsetzen kann, wird er eine expansive Fiskalpolitik wählen und mittels erhöhter Staatsausgaben (siehe EZB) die Wirtschaft versuchen anzukurbeln. Dies bedeutet erhöhten Konsum der Bürger und - durch die Vernetzung im Welthandel ­- somit auch ein globales Wirtschaftswachstum.

Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass der Präsident keine alleinige Entscheidungsmacht besitzt! Trump hat es zwar leichter als sein Vorgänger, da sowohl das Repräsentantenhaus als auch der Senat in republikanischer Hand ist, aber die Parteiführung hat sich schon während des Wahlkampfs gegen den Topkandidaten gestellt. Es kann daher gut sein, dass die meisten seiner Vorschläge geblockt werden und sich politisch nicht allzu viel ändert.

Aus diesem Grund muss man sich aktuell nicht zu sehr verunsichern lassen. Erst einige Monate nach Amtsantritt Ende Januar 2017 wird die politische Richtung von Trump sichtbar und man kann die Lage in Amerika besser beurteilen. Bis dahin kann man an den Märkten investiert bleiben, dann abwarten und eine Prognose für 2017 stellen.

Smart-Beta ETFs

Von Florian G. Anderl und Martin Schuster24.06.2016Kategorien: Investment

Beim Durchblättern der Financial Times oder des Bloomberg Markets Magazins stößt man immer wieder auf Artikel über Smart Beta. Als eines der wachstumsstärksten Segmente in der Finanzbranche macht Smart Beta derzeit im Bereich Investmentmanagement von sich reden. Aber ist Smart Beta einfach nur ein weiteres Modewort oder eine Marketing-Erfindung? 

Smart-Beta ETFs versuchen das Beste aus der passiven und der aktiven Wertpapierwelt zu vereinen um dadurch höhere Renditen bei gleichzeitig besseren Sicherheiten zu gewährleisten.

Ziel ist es, den Markt so gut wie möglich abzubilden. Hierbei werden verschiedene Faktoren stärker/ schwächer gewichtet um zum erwarteten Ergebnis zu kommen.

Bei klassischen ETFs wird der Markt 1:1 wiedergegeben. Ist das Unternehmen A bspw. 5 Prozent des Marktwertes aller Unternehmen im Index wert, dann wird die Aktie mit 5% im Index gewichtet. Dies ist ein relativ einfacher Ansatz, der vor allem durch das passive Management vor allem durch seine Kostenersparnis mehr Rendite erwirtschaften kann.

Smart-Beta ETFs setzen hier an und versuchen die Gewichtung der einzelnen Unternehmen zu verändern. Hierzu werden einzelne Faktoren bestimmt.

Der unserer Meinung nach interessanteste Faktor ist der sog. „low volatility“ Ansatz. In dieser Strategie werden Unternehmen, die nachweislich über die letzten Jahre eine niedrige Volatilität - und damit eine erhöhte Sicherheit - bieten, höher gewichtet.

Hat das Unternehmen A eine hohe Volatilität, kann man diese Aktie statt mit bisher 5%, weniger stark gewichten oder Sie sogar komplett aus dem ETF streichen.

Neben low volatility ETFs gibt es noch folgende Faktoren:

Value: Hier investiert man überwiegend in günstige Unternehmen, die auf den ersten Blick nicht als besonders Wachstumsstark gelten, aber durch die niedrigen Kurse trotzdem ertragreich sein können.

Small Cap: Sind kleinere, riskantere Firmen, bei denen Anleger als Risikoausgleich eine Prämie bekommen. Hierbei handelt es sich oft um relativ junge Unternehmen, deren Zukunft man nicht genau vorhersagen kann.

Qualität: Der Fokus liegt auf Firmen, die ihr Kapital effizient nutzen und sich vor allem durch Investitionen in Forschung und Entwicklung in eine aussichtsreiche Position bringen. Die Firmen haben dadurch zwar erhöhte Ausgaben und erscheinen daher im Vergleich zu kostensparenden Konkurrenten schlechter, jedoch sind die Zukunftsaussichten um einiges besser.

Momentum: Die einzelnen Aktien werden nur in einem max. 12 Monats-Zeitraum analysiert und bewertet. Gibt es einen Aufwärtstrend wird weiter investiert, bei fallenden Kursen steigt man aus. Man muss als Privatanleger daher nicht jeden Tag die Kurse verfolgen, da der ETF sich selbst reguliert.

Betrachtet man die verschiedenen Smart-Beta ETFs über die letzten Jahre, sieht man eine teilweise recht deutlich bessere Performance als bei normalen Indexfonds, wodurch diese Anlagestrategie für jeden Börsianer sehr interessant sein kann!

Tipps für die Buchhaltung von Selbstständigen und Freiberuflern

Von Florian Anderl21.03.2016Kategorien: Allgemeines

Wenn Sie sich selbstständig machen bzw. als Freiberufler tätig werden wollen, müssen Sie Ihre sämtlichen Ein- und Ausgaben festhalten. Vor allem in der Anfangsphase einer Existenzgründung ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre Buchhaltung richtig ausführen. Entstehen hier zu Beginn schon Lücken oder schleichen sich Fehler ein, können Sie Ihre Gewinne bzw. Verluste später nicht korrekt errechnen und sich keinen genauen Überblick über Ihre persönlichen Finanzen verschaffen. Außerdem kann das unter Umständen Ärger mit dem Finanzamt geben. Diese Tipps helfen Ihnen dabei, dass Ihre Buchhaltung reibungslos funktioniert.

Das beinhaltet eine korrekte Buchhaltung

Sobald Sie Ihren ersten Auftrag an Land gezogen haben, müssen sie sich zwangsläufig mit dem Thema Buchhaltung auseinandersetzen, da Sie auch als Selbstständiger bzw. Freiberufler  zu einer ordentlichen Buchführung verpflichtet sind. Sie müssen dem Finanzamt Ihre Geschäftsbücher jederzeit auf Anfrage vorlegen können. Stellt die Behörde Lücken oder Fehler fest, droht Ihnen schlimmstenfalls eine Anzeige, beispielsweise wegen Steuerbetrugs. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie Ihre Bücher korrekt führen. Dazu müssen Sie all Ihre Geschäftsfälle auflisten, die das Vermögen Ihrer selbstständig ausgeübten Tätigkeit berühren, unter anderem

  • Kundengeschäfte
  •  Aufnahme von Krediten
  •  Wareneingänge und -ausgänge
  •  Lieferantenkosten
  • Lohnzahlungen.

Am Ende jedes Jahres müssen Sie die Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellen, in der Sie all Ihre Gewinne und Verluste gegenüberstellen. Das bietet Ihnen die Möglichkeit, eventuelle Probleme zu erkennen und zu beseitigen, gegebenenfalls also auch den Gewinn zu maximieren. 

Tipps zur richtigen Vorbereitung

Da sich die meisten Selbstständigen und Freiberufler meist nicht sehr gut mit der Buchhaltung auskennen und sich diese Aufgabe selbst nicht zutrauen, greifen sie häufig auf einen externen Buchhalter zurück. Dieser muss jedoch in der Regel teuer bezahlt werden. Wenn Sie sich aber von vornherein eingehender mit dem Thema beschäftigen und Sie Ihre Buchhaltung von Beginn an richtig vorbereiten, kann im Grunde nichts schief gehen. Gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

  • Heften Sie die Belege für bezahlte Rechnungen stets nach Datum sortiert in einen Ordner ab.
  • Verfahren Sie genauso mit Bankenbelegen und anderen wichtigen Dokumenten.
  • Bezahlen Sie Ihre Geschäfte teilweise in bar, führen Sie am besten ein Kassenbuch, um alle geschäftlichen Ausgaben genau zu protokollieren.
  • Richten Sie sich ein Geschäftskonto ein und idealerweise ein weiteres Konto für Ihr Privatvermögen, damit das Finanzamt keine Einsicht in Ihre privaten Geldangelegenheiten hat.

Beachten Sie diese Tipps, können Sie bei der Buchhaltung viel Zeit sparen.

Praktische Hilfsmittel

Um Ihre Buchhaltung korrekt auszuführen, müssen Sie nicht extra einen teuren Buchhalter anheuern. Wenn Sie sich noch in der Gründungsphase Ihrer Selbstständigkeit befinden, müssen Sie Ihr Geld vermutlich ohnehin zusammenhalten. Um Zeit und Geld zu sparen und damit Ihnen die Buchhaltung zukünftig noch einfacher von der Hand geht, können Sie auch auf eine kaufmännische Unternehmenssoftware zurückgreifen, zum Beispiel von der Firma Lexware. Für ein solches Computer-Programm benötigen Sie weder Vorkenntnisse, noch erfordert es eine langwierige Einarbeitungszeit. Mit wenigen Klicks können Sie Aufträge bearbeiten und Rechnungen erstellen. Darüber hinaus eignet sich die Software optimal für EÜR, doppelte Buchführung und betriebliche Auswertungen und es verfügt über einige praktische Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel ein integriertes Kassenbuch oder die Umsatzsteuer-Jahreserklärung. So können Sie alle buchhalterischen Aufgaben reibungslos und unkompliziert selbst erledigen, ohne dass das Finanzamt Lücken oder Fehler findet und ohne Geld für einen teuren Buchhalter auszugeben.

Container - eine sinnvolle Ergänzung für jedes Depot

Von Martin Schuster und Jürgen Kestler04.03.2016Kategorien: Investment

Täglich verwenden wir Waren und Güter, die aus aller Welt stammen: Smartphones aus China, Tee aus Indien, Kaffee aus Kolumbien oder Honig aus Brasilien. Doch wie gelangen diese Waren zu uns? Jeder weiß es: mittels Containern. Mehr als 25 Mio. Standardcontainer weltweit sorgen dafür, dass Waren des täglichen Lebens schnell und günstig zu uns gelangen.

Der Containervermietmarkt hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass er sich in Zeiten schwankender Weltwirtschaft schnell reguliert und so attraktive Investmentmöglichkeiten bietet. In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen ein Direktinvestment bei der Solvium Capital vorstellen.

Das Hamburger Unternehmen Solvium Capital hat bereits für über 3.000 Investoren mehr als 92 Mio. Euro Kapital investiert und blickt auf eine 100%-Erfolgsquote zurück. Alle Investments laufen planmäßig oder wurden planmäßig abgeschlossen.

So funktioniert das Angebot: Container Select Plus

Sie erwerben ein sehr attraktives Euro-Investment, bei dem Sie Eigentümer einzelner bereits vermieteter 40-Fuß-High-Cube-Container werden und hierzu ein Eigentumszertifikat erhalten. Neben einer Basismiete von 4,10 % p.a., die ihnen monatlich ausgezahlt wird, haben die Sie die Chance auf einen erfolgsabhängigen Bonus.

Am Ende der Laufzeit kauft Solvium die Container zum vollen Kaufpreis zurück. Zusätzlich bietet dieses Angebot den einzigartigen Solvium-Härtefallschutz und eine Sicherheitshinterlegung bei einem Treuhänder.

Die Fakten im Überblick:

  • Direktinvestment in bereits vermietete 40-Fuß-High-Cube-Standardcontainer mit Eigentumszertifikat
  • Kurze Mietlaufzeit von 54 Monaten (4,5 Jahre)
  • Basismiete in Höhe von 4,10 % p.a.
  • Erfolgsabhängiger Bonus von 0,60 % p.a. bezogen auf den Kaufpreis
  • Rückkauf in Höhe des vollen Kaufpreises
  • All-Risk-versichert gegen Einbruch, Diebstahl oder Beschädigung
  • Solvium-Härtefallschutz (u. a. bei Arbeitslosigkeit und Berufsunfähigkeit)
  • Sicherheitshinterlegung bei Treuhänder
  • 4,69 % IRR-Rendite
  • 121,15 % Gesamtmittelrückfluss
  • Kaufpreis 3.485,00 EUR pro Stück

Für eine gute Diversifikation bzw. breite Streuung Ihres Depots sind Container ein weiterer sehr interessanter Baustein, da sie ein börsenunabhängiger (und damit wenig schwankungsanfälliger) Sachwert sind.

Daher empfehlen wir unseren Mandanten neben anderen Assets und den „üblichen“ Börsentiteln auch Container mit in Ihre Finanzplanung einzubeziehen.

BGH stärkt Rechte der Versicherungsnehmer

Von Florian G. Anderl und RA Pascal Fuest05.11.2015Kategorien: Versicherung

...oder "Das Märchen vom Garantiezins"!

 Der BGH hat in mehreren Urteilen 2014 und 2015 die Rechte von Versicherten, die mit kapitalbildenden Lebensversicherungen sparen, erheblich gestärkt.

Die Richter in Karlsruhe setzen die Rechte der Verbraucher in Bezug auf die Rückabwicklung dieser Lebens- und Rentenversicherungen immer stärker durch. Im Juli 2015 entschieden sie, dass im Falle eines Widerspruches auch die Abschluss- und Verwaltungskosten von den Versicherungen an die Versicherten zurückgezahlt werden müssen.

Bereits im Mai 2014 hatte der BGH klar gestellt, dass ein zeitlich unbefristetes Widerspruchsrecht besteht, wenn der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über seine Verbraucherrechte belehrt wurde. Im Fokus der Richter standen dabei die sog. „Garantiezinsen“ und formfehlerhafte Widerrufsbelehrungen, die so gut wie alle Versicherungskonzerne versprachen und verwendeten.

Aber was ist das Problem mit dem „Garantiezins“?

Viele Versicherungsnehmer glauben immer noch an ihre kapitalbildende Lebensversicherung oder an die versprochenen Garantien. Tatsächlich wurde ihnen vom Vertrieb der Versicherer mit dem herausgestellten Garantiezins oftmals nur Sand in die Augen gestreut! Denn der Versicherungsnehmer glaubt, den Garantiezins bekomme er auf seine Einzahlungen. Das ist aber nicht richtig. Von den eingezahlten Prämien ziehen die Versicherungen diverse Kosten ab: für Abschlussprovisionen, für den sonstigen Vertriebsaufwand, für Verwaltung, Gebührenpauschalen und den Todesfallschutz bei Lebensversicherungen.

Nach diesen Abzügen bleibt nur noch ein weit geringerer Betrag, auf den die Versicherer die garantierte Verzinsung berechnen. Statt Sicherheit und einer guten Altersvorsorge wird es für hunderttausende von Kunden nach jahrzehntelangem, braven Beitragszahlen ein böses Erwachen geben. Die Summe der monatlich abgesparten Beträge wird in hunderttausenden von Fällen negativ verzinst werden!

Ist es schon zu spät, um noch zu handeln?

Eine Möglichkeit ist, den Vertrag beitragsfrei zu stellen. Noch effektiver ist bei vielen Verträgen der Ansatz Widerruf. Per Widerruf kann der Versicherungsnehmer deutlich mehr Geld zurück fordern als bei einer bloßen Kündigung: Der Anspruch bei Widerruf ist regelmäßig um 20% bis 40% höher als der Rückkaufswert bei Kündigung.

Das bedeutet: Versicherungsnehmer und deren unabhängige Versicherungsmakler/ Honorarberater sollten von einer kompetenten Anwaltskanzlei prüfen lassen, ob ihre Altverträge widerrufbar sind oder andere Formfehler aufweisen.

Die Verbraucher können nach den BGH-Urteilen auch heute noch widersprechen, wenn z.B. die bei Vertragsschluss übersandten Widerspruchsbelehrungen rechtlich fehlerhaft waren. Die Verbraucherschutzzentralen gehen davon aus, dass rund 70 % der Lebensversicherungen und Rentenversicherungen bis zum Jahre 2008 formfehlerhaft waren.

Der Rückabwicklungsanspruch beträgt bis zu 95 % der seit Abschluss vom Versicherungsnehmer entrichteten Prämien. Mit der durch den Widerruf freigesetzten Liquidität können Sie aktuelle finanzielle Aufgaben lösen oder eine bessere, flexiblere Altersvorsorge treffen.

Sprechen Sie uns gerne an - unsere Partnerkanzlei bietet für Sie eine kostenlose Erstprüfung auf wirtschaftlichen Erfolg eines Widerrufs!

Jeder sechste Rentner lebt in Altersarmut

Von Florian G. Anderl und Martin Schuster20.08.2015Kategorien: Versicherung

...oder: eine traurige Bilanz zum Thema Altersvorsorge in Deutschland!

Immer wieder liest man über die Altersarmut in Deutschland. Wie ernst die Lage tatsächlich ist, wissen aber nur die Wenigsten. Wir zeigen Ihnen die aktuellste Studie sowie den Hintergrund, wie es zu Armut im Alter kommen kann.

Die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. hat hierfür den ersten Altersarmuts-Atlas erstellt und von TNS Infratest in einer Studie 1.120 Rentner sowie Pensionäre zu ihren aktuellen Lebensumständen befragen lassen.

Das erschreckende Ergebnis: Jeder sechste Rentner ist heute schon von Altersarmut betroffen!

Etwa jeder Zehnte empfindet seine finanzielle Situation als „eher schlecht“ oder „schlecht“, zudem bewerten rund 38 Prozent ihren aktuellen Lebensstandard als „mittelmäßig“. 40 Prozent der Befragten müssen sich im Alltag einschränken um über die Runden zu kommen. Hierbei werden vor allem an Urlauben, Ausflügen sowie an sozialen Aktivitäten und medizinischen Versorgungen gespart. Dazu kommt, dass immer mehr Rentner auf zusätzliche Hilfe des Staates angewiesen sind.  Im März 2015 waren rund 512.000 Senioren auf eine weitere Sozialhilfe angewiesen – immer hin schon 3% aller Rentner.

Die Studie zeigt, dass Altersarmut nicht erst die zukünftigen Generationen betreffen kann, sondern es jetzt schon ein aktuelles Thema ist. Mit der gesetzlichen Rente allein lässt sich der gewohnte Lebensstandart nicht halten...es ist daher wichtig, dass man früh genug anfängt für den Ruhestand zu sparen und das Geld richtig anzulegen.

Wie kommt es zur Altersarmut?

Durch den Generationenvertrag sind die  Arbeitnehmer als Beitragszahler zur gesetzlichen Rentenversicherung unmittelbar für die Finanzierung der Rentner verantwortlich – das so genannte Umlageverfahren. Dieses System basiert auf einer Situation zu Zeiten Bismarcks, wo eine große Arbeiterschaft sehr wenigen Rentnern gegenüber stand, da die Menschen schon sehr jung starben und deshalb wenig Rente aus den Kassen benötigten.

Konkret bedeutet das, dass die jetzigen Arbeitnehmer mit ihren Beiträgen die heutigen Rentner finanzieren.

Das Problem dieses Systems liegt auf der Hand: Sinkt die Zahl der Arbeitnehmer wohingegen die Rentner mehr werden, so wird in den Kassen zu wenig Geld einbezahlt und es entsteht eine Lücke. 

 

Anhand der Grafik lässt sich dies sehr gut ablesen. Während im Jahr 2000 noch 4,13 Arbeitnehmer für einen Rentner zuständig waren, so sind es heute nur noch rund 2,87 und im Jahre 2040 wird das Verhältnis 1,9:1 sein.

Das Problem der Altersarmut wird in Zukunft immer größer und es wird daher auch noch wichtiger, dass Sie rechtzeitig vorausplanen. Nutzen Sie unsere Informationen und eine fundierte Ruhestandsplanung, damit Sie sehen, was Sie unternehmen können, um Ihren Lebensstandard auch im Alter beizubehalten. 

Aktuelle Lage am Markt

Von Florian G. Anderl und Martin Schuster14.08.2015Kategorien: Investment

Derzeit scheint es, als würden die Märkte auf der ganzen Welt verrückt spielen. Wir zeigen Ihnen, wie die aktuelle Lage in den einzelnen Regionen aussieht und welche Strategie Sie derzeit am besten verwenden sollten.
 
Leitzinserhöhung in den USA

Das aktuell wohl am meisten diskutierte Thema in der Finanzwelt ist eine mögliche Erhöhung des Leitzins in den USA. Noch gibt es kein festes Datum für die Heraufsetzung, aber es wird vermutet, dass es entweder Mitte September oder im Dezember 2015 passiert - erfolgt eine Anhebung, wird sich das voraussichtlich negativ auf den amerikanischen Börsenindex NASDAQ auswirken - ob es tatsächlich negativ wird, ist auch unter Fachleuten umstritten. Es gibt Meinungen, die sagen, dass die amerikanische Wirtschaft stark genug ist, um eine Erhöhung abzufangen. Ebenfalls soll die Zinserhöhung langsam und schrittweise geschehen. Trotzdem raten wir dazu, in den Markt genauer zu beobachten und gegebenenfalls in den kommenden Wochen diese Position im Depot zu verkleinern.

Eine der Gründe für eine Zinserhöhung ist die niedrige Arbeitslosenquote sowie die gute Wirtschaft von Amerika. Warum sich die Feds bisher gegen eine Erhöhung gesträubt haben, lässt sich objektiv nicht erklären. Dies sorgt bei spekulativen Anlegern für Unruhen, wodurch auch andere Märkte - vor allem manche Emerging Markets - aktuell stark schwanken (positiv sowie negativ). Dies hängt auch damit zusammen, dass die meisten Schwellenländer ihre Schulden in US-Dollar aufgenommen haben; d.h. deren Schulden werden mehr, je stärker der Dollar wird. Andere Emerging Markets profitieren von der starken amerikanischen Wirtschaft, da sie mehr mit dieser Wirtschaft verflochten sind.

Emerging Markets weiterhin interessant

Trotzdem muss man sich derzeit nicht zu viele Sorgen um die Neuen Märkte machen, da diese nach wie vor ein großes Potential und gute Wachstumschancen aufweisen. Vor allem Indien hat noch immer ein starkes Wachstum und eine sehr gute Performance. Während das BIP-Wachstum in Indien während dem ersten Quartal 2015 ein bisschen ins stocken kam, erholte es sich während dem zweiten Quartal. Geschätzt wird das BIP-Wachstum im Jahre 2015 auf rund 7,5 Prozent - und damit höher als das chinesische Wachstum!

Dies gilt zum Teil auch für Länder aus der ASEAN-Region (u.a. Singapur, Malaysia, Philippinen sowie Thailand). Insgesamt bietet die Region einen Wirtschaftsraum mit mehr als 590 Millionen Menschen und punktet vor allem mit grünen Zukunftstechnologien. Angesichts der Wirtschaftsdynamik besteht ein großer Bedarf nach umweltfreundlichen, energieeffizienten Lösungen für ein nachhaltiges Wachstum. Deshalb zählen die Branchen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, „Green & Clean Tech“, Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobilindustrie zu den wichtigsten in der Region. Die niedrigen Rohstoffpreise führen auch dazu, dass eben diese Länder sich günstig mit Rohstoffen versorgen und dadurch ihr Wachstum aufrecht erhalten können.

Die in diesem Jahr zeitweise schwachen Kurse der Emerging Markets beruhten darauf, dass die Märkte sich schlechter entwickelten als vorhergesagt. Man muss hierbei aber beachten, dass die Gewinnerwartung sehr hoch war und die realisierten Gewinne der Wirtschaften nach wie vor überdurchschnittlich hoch sind.

Nichtsdestotrotz sollte man die Emerging Markets weiterhin auch kritisch ins Auge fassen und diese regelmäßig überprüfen. Das werden wir natürlich selbstverständlich tun und Ihnen auch im folgenden Newsletter unsere Einschätzung mitteilen. 

Warum Honorarberatung?

Von Florian G. Anderl05.08.2015Kategorien: Allgemeines

Wünschen Sie sich nicht auch, dass es bei Finanzberatung allein um Ihren Geldbeutel geht?

In einer Zeit, in der alle Informationen über das Internet zu bekommen sind, ist es extrem wichtig geworden, die richtigen Fragen zu stellen und mit den daraus erhaltenen Informationen effizient umzugehen. Das setzt aber voraus, dass man versteht, was man liest. Gerade bei den meist komplexen und undurchsichtig beschriebenen Finanz- und Versicherungsprodukten ist das gar nicht so einfach!

Man könnte einen Finanz- oder Versicherungsvermittler mit einem Dolmetscher vergleichen, der einem das „Fachchinesisch“ in eine verständliche Sprache übersetzt. Genau hier entsteht aber ein Problem: Während der Dolmetscher und andere Dienstleister für ihre Arbeitszeit und ihr Know-How bezahlt werden, verdient der Vermittler nur an den jeweiligen Provisionen und damit am Verkauf.

Verkauf statt Beratung

Wenn ein Vermittler weder für Hilfestellung noch für Übersetzungsdienste, ein Konzept oder eine Strategie bezahlt wird, stellt sich die Frage:

Welche Motivation hat er, eine gewissenhafte Beratung anzubieten? Wer mit wenig Einsatz viel Provision verdienen kann, wählt leider oft den Weg des geringsten Widerstands. Aber ist das in Ihrem Sinne? Suchen Sie nicht eher nach einem neutralen Begleiter, der Ihnen Hilfestellung gibt und Sie in die Lage versetzt, eine effektive und individuelle Strategie für sich selbst (mit) zu entwickeln? Und gibt es einen Berater, der nicht davon lebt, etwas zu verkaufen, sondern wirklich auf Ihrer Seite steht? Ja – denn genau das bieten heute unabhängige Honorarberater!

Die Vergütung macht den Unterschied

Wenn Sie mit einem Honorarberater zusammenarbeiten, wird im Vorfeld ein vom Kauf irgendwelcher Produkte unabhängiges Beratungs- und Betreuungshonorar vereinbart. Es dient ausschließlich der Dienstleistungsvergütung und damit der Beratung sowie lebensbegleitenden Check-Ups. So kann sich der Honorarberater stets zu 100 % auf Ihre Bedürfnisse und das Erreichen Ihrer Ziele konzentrieren!

Trauen Sie sich, die etablierten Werbesprüche und Weisheiten von Banken, Versicherern und deren Vertretern über Altersvorsorge, Lebensversicherungen, sichere Geldanlagen und Vermögensbildung in Frage zu stellen!

Laden Sie unsere Broschüre herunter, die Ihnen, aber auch Ihren Freunden und Bekannten, das neuartige Konzept der Honorarberatung nahe bringen soll. Sie können von kostengünstigen und auf Sie abgestimmten Lösungen profitieren - sowohl beim Vermögensaufbau als auch bei der Absicherung bereits erreichter Ziele. Nutzen Sie die einzigartige Chance, die Sie mit dieser Broschüre in Händen halten. Mehr können Sie für Ihre Rendite und Sicherheit nicht tun. 

Was sind Alternative Investmentfonds?

Von Florian G. Anderl16.06.2015Kategorien: Investment

Schon lange wissen Experten, dass unternehmerische Beteiligungen eine gute Alternative zu Aktien und anderen Geldanlagen darstellen. Früher war es jedoch so, dass der Markt nicht reguliert war, wodurch es viele Beteiligungen mit sehr hohem Ausfallrisiko (v.a. durch unseriöse Emittenten und geschönte Prospekte) gab. 
Um Anleger zu schützen, wurden im sog. Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) Richtlinien geschaffen und die Emissionshäuser bzw. Angebote werden jetzt von der BaFin zugelassen sowie geprüft.

Mit den neuen Gesetzen hat sich auch der Name verändert. Nun spricht man von Alternativen Investmentfonds (AIFs).

Ein Unternehmen legt einen Fonds auf, für den anschließend Geld von Investoren gesammelt wird. Das Volumen des Projektes, sowie die Gesamtlaufzeit, ist fest vorgegeben und nach Erreichen des Kapitals wird der Fonds geschlossen - es kann also nicht weiter in das Projekt investiert werden.
 
Der Clou: Weder das Emissionshaus noch der Fondsverwalter kann während der Laufzeit über die Anlegergelder verfügen, da das Geld sicher auf einer Depotbank liegt. Diese Depotbank steuert alle nötigen Transaktionen, bspw. wenn das Unternehmen Geld für eine Investition braucht. Ebenfalls trägt zur Sicherheit bei, dass das Projekt sowie der Fonds im Vorfeld streng von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kontrolliert wird, wodurch keine „schwarzen Schafe“ zugelassen werden.
 
Durch die neue Gesetzeslage und die ständige Überwachung und Kontrollierung durch die BaFin stellen AIFs jetzt nicht nur eine renditestarke, sondern auch gleichzeitig eine sichere Möglichkeit der Geldanlage dar. Wer mit seinem Portfolio sicher und breit aufgestellt sein möchte, sollte auf jeden Fall einen Teil seines Kapitals in Alternative Investmentfonds investieren. 

Wechselrecht in der Privaten Krankenversicherung

Von Florian G. Anderl28.05.2015Kategorien: Versicherung

Das im Jahr 2007 neu aufgelegte Versicherungsvertragsgesetz (VVG) bietet in Verbindung mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) zwei verschiedene Möglichkeiten seinen PKV-Tarif so zu verändern, dass das Ziel der Beitragsreduktion erreicht werden kann:

Neben der Einführung eines branchenweit einheitlichen Basistarifs gibt es auch noch gem. §204 VVG das Recht auf Tarifwechsel innerhalb des aktuellen Versicherungsunternehmens.

Was besagt der § 204 VVG ?

§ 204 Tarifwechsel 

(1) Bei bestehendem Versicherungsverhältnis kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer verlangen, dass dieser 1. Anträge auf Wechsel in andere Tarife mit gleichartigem Versicherungsschutz unter Anrechnung der aus dem Vertrag erworbenen Rechte und der Alterungsrückstellung annimmt; soweit die Leistungen in dem Tarif, in den der Versicherungsnehmer wechseln will, höher oder umfassender sind als in dem bisherigen Tarif, kann der Versicherer für die Mehrleistung einen Leistungsausschluss oder einen angemessenen Risikozuschlag und insoweit auch eine Wartezeit verlangen; der Versicherungsnehmer kann die Vereinbarung eines Risikozuschlages und einer Wartezeit dadurch abwenden, dass er hinsichtlich der Mehrleistung einen Leistungsausschluss vereinbart; [...] 

§ 204 VVG regelt also die Rechte eines privat Krankenversicherten in Bezug auf einen Tarifwechsel. Er ist sozusagen die Neufassung des früheren § 178 VVG, der es PKV-Versicherten schon seit 1994 ermöglicht innerhalb der eigenen Versicherung in einen anderen Tarif zu wechseln, den diese anbietet. Da viele vor allem ältere Versicherungsnehmer noch zu veralteten, teilweise sogar schon geschlossenen (also nicht mehr angebotenen) Tarifen versichert sind, die oft teuer und mit nicht mehr zeitgemäßen Bedingungen ausgestattet sind, versuchen Versicherer immer noch mithilfe verschiedenster Begründungen einen Wechsel in günstigere Tarife abzulehnen. Diese neue Regelung  aus §204 VVG ist deshalb insbesondere für die Zielgruppe mit lange bestehenden Tarifen sehr interessant.

Dem Versicherungsnehmer wird durch diese gesetzliche Regelung das Recht eingeräumt, auf Antrag bei seinem Versicherer in einen anderen Tarif zu wechseln, sofern der Versicherungsschutz des angestrebten Tarifes mit dem bisherigen Versicherungsschutz identisch ist. Die Versicherer sind nach § 6 Abs. 4 VVG gegenüber ihren Kunden sogar zur Auskunft und Beratung verpflichtet. Allerdings sieht die Praxis hier anders aus, da die meisten Krankenversicherer diese Option nicht gerne unterstützen. Der Vorteil für den Versicherungsnehmer ist nämlich, dass alle aus dem alten Tarif erworbenen Rechte, Altersrückstellungen inbegriffen, angerechnet werden müssen, was häufig zu deutlichen Beitragseinsparungen führt.

Der Versicherer kann von dem Versicherten zwar im Gegenzug einen Risikozuschlag verlangen oder einen Leistungsausschluss vereinbaren, sofern die Leistungen des Tarifes, in den dieser wechseln will, höher sind als die des bisherigen Tarifs, jedoch nur für den Teil, der die aktuellen Leistungen übersteigt. Auch in Betracht kommt eine Wartezeit für mögliche höhere Ansprüche. Durch die Vereinbarung eines Leistungsausschlusses in Bezug auf die höheren Leistungen kann der Versicherte Risikozuschläge grundsätzlich vermeiden. Wer alle Möglichkeiten geschickt zu seinen Gunsten ausnutzt, kann enorm Beiträge sparen ohne dabei auf gewohnte Tarifmerkmale verzichten zu müssen.

Falls man sich dafür entscheidet den Wechsel nach §204 VVG innerhalb der eigenen Versicherungsgesellschaft durchzuführen, sollte man sich nicht entmutigen lassen, falls der Krankenversicherer nicht sofort problemlos mitspielt. Fragen Sie schriftlich nach und setzen Sie eine angemessene Frist zur Bearbeitung bei Ihrem Unternehmen. Verlangen Sie ausdrücklich einen Tarifwechsel gemäß §204 VVG und dem Hinweis, die Mehrleistungen ausschließen zu wollen, falls eine Risikoprüfung einen Abschluss sonst verhindert.

“Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte unterbreiten Sie mir für meinen Vertrag Nr. ….. ein Angebot für einen Tarifwechsel gemäß § 204 VVG. Sollten keine leistungsgleichen Tarife vorhanden sein, so unterbreiten Sie mir bitte ein Angebot unter Ausschluss der Mehrleistungen. Ergeben sich Verschlechterungen in dem neuen Tarif, so informieren Sie mich bitte schriftlich über solche.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich ein Interesse an einer Prämiensenkung habe und daher einen solchen Tarifwechsel ernsthaft in Erwägung ziehe.”

Honorarberater oder Versicherungsberater helfen Ihnen gegen ein entsprechendes Honorar bei der Klärung welcher Weg für Sie der richtige sein kann (Basistarif oder Wechsel nach §204 VVG), bei der Suche nach einem geeigneten Tarif und ggf. bei der Umstellung und Abwicklung mit dem Versicherer. Da hier keine Provision fällig wird, werden Versicherungsvertreter sowie ihre Gesellschaften kein Interesse daran haben, Sie dabei zu unterstützen. 

Kommt die Zinswende?

Von Florian G. Anderl und Martin Schuster22.05.2015Kategorien: Allgemeines

Seit Anfang Mai steigen die Baufinanzierungszinsen merklich an, ohne dass die Leitzinsen von der Europäischen Zentralbank (EZB) erhöht wurden. Wie lässt sich die Verteuerung von bis zu 0,50 Prozentpunkten bei einer 10-jährigen Zinsbindung erklären?

Die aktuelle Niedrigzinssituation der vergangen Jahre ist stark durch die Geldpolitik der EZB geprägt: Der Leitzins wurde auf ein Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt und die Zentralbank kauft seit Mitte März 2015 Staatsanleihen der Eurostaaten, um die Eurozone mit Liquidität zu versorgen und dadurch die Konjunktur anzukurbeln.

Der Kauf der Anleihen war für viele Investoren bereits im Vorfeld absehbar, worauf diese ebenfalls Staatsanleihen erwarben und auf steigende Kurse spekulierten. Die EZB kaufte also die Staatsanleihen zu einem höheren Kurs, wodurch die Renditen der Anleihen zurückgehen. Dies wirkt sich auch auf die Bauzinsen aus, die in Folge dessen auf einen Tiefstand sanken.

Der steigende Kurs für Staatsanleihen war für die Investoren der optimale Zeitpunkt um wieder aus dem Markt auszusteigen. Durch den Verkauf Ihrer Wertpapiere und der dadurch sinkenden Nachfrage stiegen zuletzt die Renditen der Anleihen und folglich auch die Bauzinsen wieder.

Fazit

Da die Politik der EZB eine entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Zinsen hat, kann man bisher nicht von einer Trendwende sprechen. Alles steigt und fällt mit der jeweiligen Strategie der Zentralbank. Es lässt sich aber sagen, dass ein Risiko eines Zinsanstieges gegeben ist.

Sie sollten daher drauf achten, dass Sie sich eine längere Zinsbindung vertraglich festhalten lassen, was zu einer minimalen Erhöhung des Zinses führt - jedoch kann man einen leicht höheren Zins in der aktuellen Niedrigzinsphase gerne in Kauf nehmen!

Auch bei in den nächsten 2-3 Jahren auslaufenden bzw. zur Verlängerung anstehenden Krediten können Sie mittels eines sog. Forward-Darlehens die noch günstigen Zinsen sichern.

Woran erkenne ich einen seriösen Finanzberater?

Von Florian G. Anderl12.05.2015Kategorien: Allgemeines

eine Checkliste für Konsumenten...

Viele Verbraucher glauben, Nichts oder wenig hinterfragen zu müssen, wenn sie einen Finanzberater einschalten. Dabei gehen sie von vielen unausgesprochenen Annahmen zur Qualität des Beraters aus, die leider in der Realität allzu oft nicht gegeben sind.

Damit Sie in Zukunft bei der Wahl Ihres Berater die richtigen Fragen stellen können und damit wirklich ein Stück Verantwortung in die richtigen Hände abgehen können, schlagen wir vor folgende Punkte zu prüfen:

Nr.1: Ausbildung

Kompetent beraten kann nur derjenige, der eine fachliche/ kaufmännische Ausbildung und fundierte Kenntnisse am Finanzmarkt vorweisen kann. Es sollte auch eine mehrjährige Berufserfahrung und Referenzen gegeben sein...aber Vorsicht: nicht der Berater mit der größten Erfahrung ist automatisch der Beste!

"falsche Ratschläge werden auch nach Jahren nicht richtiger!"

Da der Markt einem dauerhaften Wandel unterliegt, bringt Ihnen nur die Expertise eines Beraters einen Mehrwert, der sich laufend weiterbildet und Ihnen das auch belegen kann.

Nr.2: Abhängigkeiten

"Wer zahlt, schafft an!"

Anders gesagt: ein seriöser Berater wird Ihnen zu Beginn der Zusammenarbeit klar signalisieren, ob und von wem und wie er bezahlt wird. Beim klassischen Modell der Provisionsberatung wird der Berater nur dann bezahlt, wenn Sie einen Abschluss tätigen; damit ist eine neutrale Bewertung Ihrer aktuellen Situation/ Verträge eher schwierig.

Eine echte Alternative bietet hier die Honorarberatung an! Sie bezahlen die Beratungszeiten und den Aufwand des Finanzberaters nach Stunden oder durch eine Pauschale und er kann wirklich fair beraten. Aber auch hier muss das Honorar ordentlich kalkuliert und mit den Kosten der Provision verglichen werden, damit Sie sicher sind, dass es sich für Sie lohnt.

Nr.3: Qualität

Am Anfang einer Beratung stehen Sie mit Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Nur wenn ein Berater danach fragt und Sie kennenlernt, kann er die passende Strategie für Sie erarbeiten. Berater, die gleich mit Produkten kommen und auf einen schnellen Abschluss drängen, sind in aller Regel nicht daran interessiert Sie als Individuum mit einer hervorragenden Finanzplanung zu begleiten.

Ein guter Berater stell Vor- und Nachteile möglicher Wege vor und geht von der allgemeinen Strategie als "Gesamtlösung" in die Produktauswahl über, wenn Sie die Planung gemeinsam angepasst haben und keine Fragen mehr offen sind. Sie sollten in jeder Sekunde spüren, dass Sie entscheiden und Fragen fundiert beantwortet werden (statt mit Allgemeinplätzen "weggewischt" zu werden)!

Fazit

Bei einem seriösen Finanzberater können Sie Verantwortung abgeben, werden aber immer so informiert sein, dass Sie selbst eine Entscheidung auf Basis fundierter Beratung treffen können und verstehen was Sie da tun. 

Achten Sie also künftig bei Ihrem Finanzberater auf Ausbildung, Abhängigkeiten und Beratungsqualität, damit Sie sich sicher sein können, Ihr Vertrauen (und die dazugehörigen Verantwortung) in die richtigen Hände gelegt zu haben. 

Baufinanzierung will durchdacht sein!

Von Florian G. Anderl30.04.2015Kategorien: Finanzierung

oder "warum der billigste Zins schnell teuer wird..."

Die meisten Menschen bauen oder kaufen in ihrem Leben nur ein Haus, wodurch die passende Finanzierung genauestens überlegt sein muss.

Der folgende Artikel klärt Sie über mögliche Stolperfallen auf und zeigt Ihnen, wie Sie sich am besten auf einen bevorstehendes Eigenheimprojekt vorbereiten.

Bausteine einer guten Baufinanzierung:

ausreichend Eigenkapital

  • Eigenkapital verbessert Ihre Zinskondition (ca. 20% des Neubaupreises sind „gut“)
  • Immobiliennebenkosten werden nicht im Darlehensbetrag gedeckt!

der Beleihungswert

  • Es wird der Wert der Immobilie mit der Höhe des Darlehens in Relation gesetzt um das Risiko für das  Kreditinstitut zu bewerten. Dadurch variiert der Zuschlag auf den Basiszins je nach Höhe der Beleihung des Objektes, d.h. je nach Eigenkapital.

niedriger Zins und lange Zinsbindung

  • Ein geringer Zinssatz bedeutet nicht automatisch, dass man ein gutes Angebot vorliegen hat. Ebenfalls wichtig ist die Zinsbindung, d.h. wie lange der Zinssatz festgeschrieben ist und nicht verändert werden darf.
  • Gerade in Niedrigzinsphasen ist es wichtig, dass man die geringen Zinsen so lange wie möglich vertraglich festhält!

Laufzeit der gesamten Finanzierung bis zur Schuldenfreiheit

  • Überprüfen Sie bei den Angeboten genauestens, ob die Konditionen und Angaben zur Laufzeit immer so kalkuliert sind, dass am Ende keine Restschuld fällig ist - diese müssten Sie ansonsten mit einer teuren Anschlussfinanzierung begleichen.

Gesamtkosten der Baufinanzierung beachten

  • Behalten Sie die Gesamtkosten im Auge!
  • Eine niedrige anfängliche Tilgung hört sich im ersten Moment gut an, verlängert allerdings die Laufzeit und damit die Gesamtkosten enorm! Vereinbaren Sie lieber eine höhere Anfangstilgung - dadurch steigen zwar Ihre monatlichen Raten, aber Sie haben Ihr Darlehen schneller und günstiger abbezahlt.

Was passiert, wenn man „blind“ ein Angebot nur aufgrund eines niedrigen Zinssatzes wählt?

Ein Darlehensbetrag wäre beispielsweise bei 2,5% Zins und 2% anfänglicher Tilgung unter optimalen Bedingungen - sprich wenn sich das Zinsniveau nicht erhöht – nach ca. 32 Jahren getilgt. Da wir uns derzeit in einer Niedrigzinsperiode aufhalten, kann bzw. muss man davon ausgehen, dass die Zinsen innerhalb der nächsten Jahre wieder (stark) ansteigen werden.

Deshalb haben wir die gleichen Finanzierungsdaten angenommen, jedoch nach Ende der Sollzinsbindung von 10 Jahren mit einer Anschlussfinanzierung i.H.v. 4,5% gerechnet. Hierbei wird man feststellen, dass sich die Länge der Finanzierung - sowie deren gesamte Kosten - stark erhöht. Man braucht also bei einer realistischeren Betrachtung bis weit ins Rentenalter!

Dies kann man umgehen, indem man von Anfang an eine längere Zinsbindung vereinbart, wobei man mit einer Erhöhung der Zinsen von weniger als 0,5% rechnen muss.

 

Fazit

Machen Sie sich nicht nur Gedanken um Ihr Eigenkapital oder einen billigen Einstiegszins, sondern beachten Sie bei der Kontrolle von Finanzierungsangeboten auch den Zinssatz in Verbindung mit der Zinsbindung sowie die anfängliche Tilgung. Planen Sie die gesamte Laufzeit vom Anfang bis zur vollständigen Tilgung jetzt!

Einkommenssicherung - sinnvoll und doch unterschätzt!

Von Florian G. Anderl20.04.2015Kategorien: Versicherung

Was ist Berufsunfähigkeit?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung soll dem Versicherten für den Fall einer Berufsunfähigkeit sein Einkommen durch Zahlung einer Rente sichern und so ein existenzbedrohendes Risiko abwenden. Das kann die Versicherung aber nur leisten, wenn eine ausreichend hohe Rente versichert wird und auch ein geeignetes Versicherungs- und Leistungsendalter gewählt wird. Im besten Fall hält man dank der BU-Rente seinen Lebensstandard bis zum Renteneintrittsalter bzw. bis zur Wiedereingliederung ins Berufsleben.

Welche Ursachen hat die Berufsunfähigkeit und wie groß ist das Risiko?

Laut Statistik müssen fast 25% aller Erwerbstätigen vor Beginn der Altersrente aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf aufgeben. Das Risiko berufsunfähig zu werden, ist also enorm.

Welche finanziellen Folgen hat der Eintritt einer Berufsunfähigkeit für einen Erwerbstätigen?

Einer Berufsunfähigkeit geht in der Regel eine längerfristige Krankheit voraus, die oft auch zum Verlust des Arbeitsplatzes führt. Die Krankengeldzahlung der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung endet in den meisten Fällen nach Eintritt der Berufsunfähigkeit. Dabei spielt es auch keine Rolle ob eine andere gesetzliche oder private Versicherung eine Leistung erbringt. Spätestens nach dem Wegfall des Anspruches auf Arbeitslosengeld beginnt der soziale Abstieg.

Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung erreichen, sofern überhaupt ein Anspruch besteht, oft noch nicht einmal die Höhe des gesetzlichen Existenzminimums. Ohne private Vorsorge ist für den Berufsunfähigen in den meisten Fällen der soziale Abstieg vorprogrammiert.

Die Versorgung durch die gesetzliche Rentenversicherung

Seit dem 01.01.2001 gilt ein neues Gesetz, wonach die bisherigen gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrenten für alle nach dem 01.01.1961 Geborenen gestrichen und durch neue, so genannte Erwerbsminderungsrenten ersetzt wurden. Die volle Rente bekommt nur, wer weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann. Bei weniger als sechsstündiger Arbeitsfähigkeit pro Tag wird die halbe Rente gezahlt.

Leistungsansprüche aufgrund Erwerbsminderung:

erwerbsfähigRentestaatliche Rente bei einem Bruttoeinkommen i.H.v.
2.000 EUR2.500 EUR3.000 EUR4.000 EUR
mind. 6 Std. täglichkeine0 EUR0 EUR0 EUR0 EUR
3 bis 6 Std. täglichhalbe 335 EUR419 EUR502 EUR596 EUR
weniger als 3 Std. täglich      volle         670 EUR837 EUR1.005 EUR1.192 EUR

 

Fazit: Jeder, der auf seine Arbeitskraft bei der Einkommenserzielung angewiesen ist, braucht eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Dies betrifft aufgrund der reduzierten Versorgung der gesetzlichen Rentenversicherung auch gesetzlich Versicherte.

Kein Berufsschutz in der gesetzlichen Rentenversicherung

Wer seinen Beruf nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall nicht mehr ausüben kann, hat nur dann Anspruch auf Erwerbsminderungsrente, wenn er keine andere Tätigkeit in einem bestimmten Umfang mehr ausüben kann. Ein Bankkaufmann erhält zum Beispiel keine staatlichen Leistungen mehr, wenn er noch als Pförtner arbeiten könnte. Somit spielen der erlernte Beruf und das bisher erzielte Erwerbseinkommen keine Rolle. Für Arbeitnehmer, die vor dem 01.01.1961 geboren wurden, gilt eine Übergangsregelung. Sie erhalten die alten Berufsunfähigkeitsrenten weiter, allerdings drastisch gekürzt. Das Rentenniveau entspricht in etwa dem der halben Erwerbsminderungsrente.

Wartezeit von 5 Jahren

Besonders für junge Arbeitnehmer ist das Thema private Absicherung von Bedeutung: Um Rentenansprüche wegen Erwerbsminderung geltend zu machen, müssen Berufseinsteiger in der Regel ohnehin 5 Jahre versichert sein (Wartezeit) und davon 36 Monate Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung abgeführt haben. Aufgrund dessen ist die wirtschaftliche Existenz grundlegend gefährdet.

Selbständige und Freiberufler können oftmals, trotz Beitragszahlung, keine Ansprüche auf Erwerbsminderungs- bzw. Berufsunfähigkeitsrente erwerben!

Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung allein oft nicht reicht

Es gibt einige Krankheiten, die typischerweise nicht direkt oder gar nicht zur Berufsunfähigkeit führen, bei denen dennoch eine Absicherung des Einkommens oder zumindest eine Überbrückung nötig wird.

Bei einem Herzinfarkt oder einer Krebsdiagnose beispielsweise ist es häufig nötig einige Zeit im Beruf zu pausieren um eine vollständige Genesung zu erreichen und meist ist es auch nach dieser noch ärztlich angeraten im Beruf kürzer zu treten. Damit man sich das aus finanzieller Sicht auch erlauben kann (trotz Hypothek für das Haus oder Studienfinanzierung der Kinder) braucht man in den allermeisten Fällen ein finanzielles Polster; dieses erhält man durch eine Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread Disease).

Eine Dread Disease bezahlt Ihnen bei bestimmten vertraglich festgelegten Diagnosen bzw. schweren Krankheiten eine vorher festgelegte Einmalleistung um eventuelle finanzielle Verpflichtungen abzugelten oder auch um nötige Umbaumaßnahmen am Eigenheim vornehmen lassen zu können. So können Sie sich voll und ganz auf die wichtigste Sache konzentrieren: Ihre Genesung bzw. Gesundheit

Für Selbständige: Soll Ihr Unternehmen für die Dauer einer Reha „brach liegen“ oder durch einen Interimsmanager weitergeführt werden? In jedem Fall kostet das Geld, das Sie dann haben müssen!

Zusätzliche Hinweise zum Krankentagegeld bei Arbeitsunfähigkeit

Bei einer Arbeitsunfähigkeit bis zu 6 Monaten entsteht eine Versorgungslücke, denn als gesetzlich Krankenversicherter bekommen Sie nach der 6-wöchigen Lohnfortzahlung des Arbeitgebers ein Krankengeld, das nur noch zu  ca. 75% Ihr Nettoeinkommen abdecken wird. Hierdurch kann es zu einem Verlust Ihres Lebensstandards kommen. 

Bei Selbständigen und Freiberuflern gibt es im Normalfall keine Lohnfortzahlung, daher existiert hier schon ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit eine Versorgungslücke.

Um diese entstehenden Einbußen aufzufangen und somit die Einkommenssicherung lückenlos zu gewährleisten ist ein Krankentagegeld in ausreichender Höhe unverzichtbar!

Qualitätsmerkmale einer guten Einkommenssicherung

Unabhängige Rating-Agenturen wie Morgen & Morgen oder Franke und Bornberg empfehlen folgende Fragen an eine leistungsstarke Berufsunfähigkeitsversicherung zu stellen:

  • Verzichtet der Versicherer altersunabhängig und eindeutig auf sein Recht auf abstrakte Verweisung?
  • Wird der Versicherer leisten, wenn die Berufsunfähigkeit voraussichtlich länger als 6 Monate fortbesteht? (Der sogenannte verkürzte Prognosezeitraum)
  • Bietet der Versicherer umfangreiche Nachversicherungsmöglichkeiten, um den Versicherungsschutz während der gesamten Laufzeit der persönlichen Situation ohne Gesundheitsprüfung anzupassen?
  • Für Selbständige: In welchem Umfang verlangt der Versicherer die Umorganisation des Arbeitsplatzes?
  • Für Beamte: Ist eine Dienstunfähigkeitsklausel vereinbart?

Für die Schwere-Krankheiten-Absicherung (Dread Disease) gelten folgende Fragen:

  • Welche Krankheiten gelten (zu welchen Bedingungen) als versichert?
  • Was passiert mit der Absicherung, wenn einmal Leistung ausgeschüttet wurde? (Second Event-Klausel?)
  • Wie lange nach Diagnose einer versicherten Krankheit wird die Leistung ausbezahlt? (Karenzzeit)
  • Bietet der Versicherer umfangreiche Nachversicherungsmöglichkeiten, um den Versicherungsschutz während der gesamten Laufzeit der persönlichen Situation ohne Gesundheitsprüfung anzupassen?

Das sind nur wenige Kriterien, die eine leistungsstarke Absicherung kennzeichnen. Umso wichtiger ist eine inhaltliche Beratung, um für Sie ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis zu schaffen.

Produktauswahl - wichtige Punkte

Unsere Produktempfehlungen basieren auf einer umfangreichen und regelmäßig durchgeführten Markt-analyse. Dabei berücksichtigen wir Ihre Wünsche, Ihre derzeitige Vorsorgesituation und Ihren finanziellen Spielraum. Folgende Prüfkriterien spielen bei der Auswahl des passenden Versicherungsschutzes eine wichtige Rolle:

1. finanzstarke und erfahrene Versicherer 

2. transparente und kundenfreundliche Bedingungswerke 

3. günstige Prämien

Tipps zum Abschluss

Sie sollten u. a. die folgenden Punkte beachten, wenn Sie einen Vertrag abschließen wollen:

1. Je früher, desto besser: Je früher Sie den Antrag stellen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es keine gesundheitlichen Einschränkungen gibt, die seitens des Versicherers zu Beitragserhöhungen, Ausschlüssen oder gar Ablehnung führen können. Außerdem erhöht sich mit steigendem Eintrittsalter auch die Prämie.

Zudem gilt: Besonders als Berufsanfänger besteht keine Absicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung.

2. Dynamik: Vereinbaren Sie eine regelmäßige Erhöhung der vereinbarten Leistungen, um die Kaufkraft der versicherten Leistungen zu erhalten. Denken Sie dabei auch an zukünftige Einkommenssteigerungen. Diese regelmäßige Erhöhung Ihrer Leistungen findet ohne erneute Gesundheitsprüfungen statt.

3. Vorsicht bei den Antragsfragen: Achten Sie darauf, dass die Antragsfragen zeitlich so befristet sind, dass Sie diese objektiv richtig beantworten können. Machen Sie alle Angaben im Antrag mit äußerster Sorgfalt. Aufgrund falscher oder unvollständiger Angaben kann der Versicherer ggf. die Leistung verweigern und vom Vertrag zurücktreten bzw. diesen anfechten. Dann erhalten Sie möglicherweise trotz jahrelanger Beitragszahlung keine Leistung.

Wichtig:

Bei diesen Tipps und Informationen handelt es sich um allgemeine Hinweise zur Berufsunfähigkeits-, Schwere Krankheiten- und Krankentagegeldversicherung. Die rechtsverbindlichen Bestimmungen regeln die Versicherungsbedingungen Ihres Versicherers.

Sachwert schlägt Geldwert!

Von Florian G. Anderl10.04.2015Kategorien: Investment

Der Unterschied zwischen Geldwerten und Sachwerten:

Geldvermögen beinhaltet einen Anspruch auf eine Zahlung. 

Das ist bei Kontoguthaben, Anleihen und vergebenen Krediten der Fall, allerdings auch bei Zertifikaten (auch z.B. bei Rohstoffzertifikaten), die lediglich einen Zahlungsanspruch an die Bank darstellen. Der Zahlungsanspruch ist bei Termingeldern und Anleihen (nicht bei Zertifikaten) fest, weswegen Geldvermögen oft als „sicher“ angesehen wird. Das Kontoguthaben schwankt nun einmal nicht, wenn keine Ein- oder Auszahlungen erfolgen.

Aber es bestehen zwei wesentliche Risiken: Zahlungsausfall und Inflation. 

Sachwerte hingegen verbriefen Eigentumsansprüche an Sachen, z.B. Kunstwerken, Immobilien, Unternehmen. Sie sind soviel wert wie das zugrundeliegende Objekt bzw. seine Substanz- oder Ertragskraft. Kunstwerke haben dabei einen Marktpreis, der sich am vielem (auch an Moden) orientieren kann.

„Echte“ Sachwerte sind daher für mich nur Objekte, die einen betriebswirtschaftlich objektiven Substanz- oder Ertragswert haben: zum Beispiel die Erstellungskosten oder die Mieterträge bei Immobilien. 

Gold nimmt eine Zwischenstellung ein: es ist zunächst einmal ein Sachwert, der keinen Ertrag bringt. Aber in Zeiten der Krise wird Gold auch wieder zu Geld - und zwar zu dem wertbeständigsten Geld, das wir in der Geschichte hatten.  

Vermögen lässt sich weiter danach unterscheiden, ob es liquide oder gebunden ist.

So ist zum Beispiel Termingeld hoch liquide, Immobilienbesitz aber eher gebunden. Sie sind „immobil“. Aktien und Anleihen sowie die entsprechenden Fonds nehmen oft eine Zwischenstellung ein. Sie können theoretisch jederzeit verkaufen, müssen aber unter Umständen mit Verlust rechnen. 

Risiken der kommenden Börsenphase

Die Welt ist überschuldet. Geldvermögen muss vernichtet werden, sei es durch (schleichende) Inflation oder durch Zahlungsausfälle. In einer solchen Situation sind Sachwerte - zu denen auch die Aktien zählen - vorzuziehen. Allerdings sollten die Erträge krisensicher sein. 

Bei Immobilien wird dies durch die Lage garantiert, bei Aktien durch die Qualität des Geschäftsmodells: Nivea und Coca Cola beispielsweise werden auch in der Krise verkauft, bestimmte Industriegüter und Bankdienstleistungen vielleicht nicht.

Vermögensaufteilung für die Krise

Folgende Grundsätze gelten für die Vermögensaufteilung in der Krise:

Termingeld, Geldmarktfonds und Anleihen dienen der Sicherung der Liquidität.

Auch in der Krise sollten sie jederzeit liquide sein. Allerdings sollten Sie das in diesen Vermögensklassen gebundene Vermögen tendenziell zurückfahren.

Gold ist auch bei 1600 oder 1700 Dollar je Unze nicht zu teuer, wenn Sie bedenken, dass die Erschließung neuer Vorkommen leicht 1100 Dollar je Unze kostet.

Gold wird Ihnen nicht zu schnellen Spekulationsgewinnen verhelfen, aber es würde gerade in einer größeren Krise Ihr Vermögen sehr stabilisieren. Ein kleiner Anteil - zum Beispiel fünf bis zehn Prozent - Gold in Ihrem disponiblen Vermögen wirkt ungemein beruhigend. Natürlich können auch andere Edelmetalle wie Silber oder Platin diesen Posten mit ausfüllen.

Immobilien sind der klassische Sachwert. Sicher haben Sie auch heute einen wichtigen Platz im Vermögensportfolio. 

Bedenken Sie aber, dass der Wert von Immobilien theoretisch genauso wie der von Aktien am Substanz- und Ertragswert gemessen wird. Und da ist nicht - wie noch in den 70er Jahren - alles rosig. Die deutsche Bevölkerung schrumpft. Die Mietmoral nimmt ab. Die energetischen Auflagen für Häuser steigen. Es wird viel neu gebaut - die Lebensdauer von Immobilien nimmt ab. Und schließlich sind sie immobil und vom Staat erpressbar (neue oder höhere Steuern).

Lassen Sie sich eine Investition daher von Ihrem Steuerberater sehr gut durchrechnen und planen Sie Ertragsreserven ein. Tendenziell haben wir Deutschen mit 50 Prozent des Gesamtvermögens zu viele Immobilien. 30 bis 40 Prozent des Vermögens in Immobilien oder Immobilienbeteiligungen wären in den meisten Fällen angemessener.

Aktien, zumindest dann, wenn es sich um solide Unternehmen handelt, sind auch ein Sachwert. Dieser Sachwert ist sogar sehr pflegeleicht, denn viele Unternehmen haben derzeit Dividenden von vier, fünf, sechs oder mehr Prozent.

Aktien sind derzeit bei vielen Anlegern untergewichtet. Das ist ein Fehler. Tendenziell könnte oder sollte ihr Anteil genauso hoch sein wie der Anteil der Immobilien. Aber Aktien schwanken. Der DAX glich in den vergangenen 15 Jahren doch eher der Börse eines Entwicklungslandes als der Börse der viertgrößten Industrienation der Welt. Als Folge ist der Aktienbesitz in Deutschland seit dem Jahr 2000 um nahezu 50 Prozent zurückgegangen.

Bei Aktien stellt sich also das Problem des Einstiegszeitpunkts. Und der scheint mir derzeit überaus günstig, auch wenn es nicht unbedingt in wenigen Monaten schon nach oben gehen muss. Aber irgendwann in den nächsten Jahren wird es massiv nach oben gehen. Wenn Sie nicht jetzt dabei sind, verpassen Sie den Zug mit aller Wahrscheinlichkeit. 

Aktien sind zudem inflationsgeschützt Sachwerte. Solange es sich um solide Titel handelt, sind sie letztlich - trotz aller Schwankungen - auch krisensicher. Allerdings haben die Schwankungen an den Börsen zugenommen. Als Aktieninvestor müssen Sie diese aushalten. Aktienfonds helfen dabei durch Streuung die Schwankungen zu verringern.

Unternehmerische Beteiligungen (oder auch Alternative Investment Fonds) sind ebenfalls Investitionen in Sachwerte und bieten Ihnen die Gelegenheit sich z.B. an der Bewirtschaftung von Solarparks, Farm- und Forstflächen, Bildung, Klima, betreutem Wohnen, Microkrediten, Immobilien, etc. rund um den Globus zu beteiligen.

Unternehmerische Beteiligungen gibt es mit kurz-, mittel- und langfristigen Laufzeiten. Gerade die Langfristigkeit bei einigen Investitionen bedeutet Stärke. Das Management der Unternehmen hat Zeit und Gelegenheit aufgrund der herrschenden Marktbedingungen adäquat zu handeln. Dabei wird nach diversen Mustern und verschiedenen zeitlichen Zusammenhängen auf die wirtschaftliche Groß-wetterlage reagiert, was das Gesamt-Ergebnis positiv beeinflusst. Bäume wachsen beispielsweise auch, wenn die Weltwirtschaft gerade nicht im Aufwärtstrend ist.

Der Vorteil: Sie müssen nicht jedem Markttrend hinterherlaufen. AIFs sind resistent gegenüber kurzfristigen Marktschwankungen!

Die Einstellung der Finanzwelt gegenüber geschlossenen Fonds entwickelt sich zudem in den letzten Jahren positiv. Bekannte institutionelle Anleger wie z.B. Stiftungen wenden sich vermehrt dieser Kategorie von Sachwerten zu.

Investmentauswahl - wichtige Punkte

Unsere Produktempfehlungen basieren auf einer umfangreichen und regelmäßig durchgeführten Marktanalyse. Dabei berücksichtigen wir Ihre Wünsche, Ihre derzeitige Vermögenssituation und Ihren finanziellen Spielraum. Folgende Kriterien spielen bei der Auswahl des passenden Investments eine wichtige Rolle:

1. finanzstarke(r) und erfahrene(r) KAG/ Emittent

2. transparente und kundenfreundliche Verkaufsprospekte

3. gute und ausgereifte Anlagephilosophie

4. günstige Gebühren (TER)

 

Tipps zum Abschluss

Sie sollten u. a. die folgenden Punkte beachten, wenn Sie Ihr Geld gewinnbringend anlegen wollen:

1. Je breiter, desto besser: Je breiter Sie streuen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass keine großen „Ausfälle“ stattfinden. Investieren Sie immer in Sachwerte verschiedener Anlageklassen und Regionen sowie verschiedener Emittenten - je nach Marktphase und Risikopräferenz aufgeteilt. Beachten Sie dabei den Arche‐Noah‐Ansatz von Waren Buffett: Ihr Depot soll niemals einem bunt gemischten (und vielleicht nicht einmal aufeinander abgestimmten) Zoo ähnlich sein, sondern aus Anlagen bestehen, die sich ergänzen und Ihr Risiko so gut wie möglich minimieren.

2. Betreuung: Vereinbaren Sie eine regelmäßige Betreuung mit Besprechung der Strategie sowie wieder-kehrendes Reporting, damit Sie immer wissen, dass Sie noch gut aufgestellt sind. Vereinbaren Sie Maximalverluste, die keinesfalls überschritten werden sollen, damit Sie „ruhig schlafen“ können.

3. Gebühren reduzieren: Achten Sie auf Kosten und Gebühren. Im schlechtesten Fall können sie bereits mehrere Prozent Rendite Ihrer Geldanlage kosten - unabhängig von der Kursentwicklung der Anlage. 

4. Ohne Verstehen geht es nicht: Investieren Sie nur in Firmen, Fonds, Zertifikate und andere Wertpapiere, wenn Sie das Investment auch wirklich verstehen. Das heißt bei Aktien: Was produziert die Firma? Womit verdient sie ihr Geld? Welche Chancen kann die Zukunft bringen? Bei Fonds und Beteiligungen kommt es darauf an, ob Sie lediglich in eine Wundertüte investieren und hoffen, dass am Ende ein Plus rausspringt, oder ob Sie detailliert wissen, auf was Sie sich einlassen. Denn nur wenn keine Fragen offen bleiben, sind Sie überhaupt in der Lage, Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen. Und ohne diese Beurteilung würde ein Investment kaum Sinn machen.

Wichtig:

Bei diesen Tipps und Informationen handelt es sich um allgemeine Hinweise zur Geldanlage. Die rechtsverbindlichen Bestimmungen regeln die Verkaufsprospekte, KIDs, Depotoptimierungsvorschläge und die aktuellen Kurse.

Herzlich Willkommen!

Von Florian G. Anderl08.04.2015Kategorien: Allgemeines

Ein Blog mit vielen helfenden Inhalten

Da viele unserer Mandanten den Newsletter sehr schätzen und einige sogar noch tiefergehende Informationen wünschten, habe ich mich entschlossen einen Blog zu starten.

Dieser Blog wird regelmäßig wichtige Informationen zu den Themen Versicherungen, Finanzierung und v.a. Geldanlage bzw. Finanzstrategie beinhalten und auch kritische Fragen stellen.

Damit sollen Sie als Leser in die Lage versetzt werden sich durch die undurchsichtige Welt der Banken und Versicherer besser "durchschlagen" und Werbebotschaften genauer hinterfragen zu können.

 

Viel Spaß beim Lesen!