Was sind Alternative Investmentfonds?
Florian G. Anderl 16.06.2015 Investment
Schon lange wissen Experten, dass unternehmerische Beteiligungen eine gute Alternative zu Aktien und anderen Geldanlagen darstellen. Früher war es jedoch so, dass der Markt nicht reguliert war, wodurch es viele Beteiligungen mit sehr hohem Ausfallrisiko (v.a. durch unseriöse Emittenten und geschönte Prospekte) gab.
Um Anleger zu schützen, wurden im sog. Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) Richtlinien geschaffen und die Emissionshäuser bzw. Angebote werden jetzt von der BaFin zugelassen sowie geprüft.
Mit den neuen Gesetzen hat sich auch der Name verändert. Nun spricht man von Alternativen Investmentfonds (AIFs).
Ein Unternehmen legt einen Fonds auf, für den anschließend Geld von Investoren gesammelt wird. Das Volumen des Projektes, sowie die Gesamtlaufzeit, ist fest vorgegeben und nach Erreichen des Kapitals wird der Fonds geschlossen - es kann also nicht weiter in das Projekt investiert werden.
Der Clou: Weder das Emissionshaus noch der Fondsverwalter kann während der Laufzeit über die Anlegergelder verfügen, da das Geld sicher auf einer Depotbank liegt. Diese Depotbank steuert alle nötigen Transaktionen, bspw. wenn das Unternehmen Geld für eine Investition braucht. Ebenfalls trägt zur Sicherheit bei, dass das Projekt sowie der Fonds im Vorfeld streng von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kontrolliert wird, wodurch keine „schwarzen Schafe“ zugelassen werden.
Durch die neue Gesetzeslage und die ständige Überwachung und Kontrollierung durch die BaFin stellen AIFs jetzt nicht nur eine renditestarke, sondern auch gleichzeitig eine sichere Möglichkeit der Geldanlage dar. Wer mit seinem Portfolio sicher und breit aufgestellt sein möchte, sollte auf jeden Fall einen Teil seines Kapitals in Alternative Investmentfonds investieren.












