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Florian G. Anderl's

FinanzBlog

Gut geplant in den Ruhestand

Von Florian G. Anderl29.05.2019Kategorien: Allgemeines

Warum Altersvorsorge eigentlich Ruhestandsplanung und Ruhestandsplanung langfristiger Vermögensaufbau ist…

Wir alle lesen, hören und spüren die Tatsache, dass die gesetzliche Rentenversicherung alleine als Altersvorsorge nicht mehr ausreicht. Überall wird die Notwendigkeit von privater Vorsorge gepredigt. Doch niemand erzählt Ihnen wie Sie ans Ziel kommen.

Eine Rentenversicherung zu kaufen ist jedenfalls nicht die Lösung Ihrer Probleme!

Eine Planung muss her - eine Ruhestandsplanung, die Ihnen die Chance gibt Ihre persönlichen Wünsche und Ziele, die Einnahmen im Alter, die Inflation „unterwegs“ und in der Rente sowie den echten Bedarf an Vermögen gegenüber zu stellen und daraus die nötigen Sparbeiträge und Produktlösungen zu kombinieren.

Der erste Schritt ist also die Analyse des Status Quo („Standortbestimmung“), welche Basis der Planung ist. Danach wird das Ziel herausgearbeitet, denn ohne Start- und Zielpunkt kann Ihnen kein Navigationssystem den Weg weisen. Doch genau das brauchen Sie doch: einen Wegweiser!

Haben Sie das Ziel definiert, können Sie mit Hilfe von einfacher Finanzmathematik den nötigen Kapitalbedarf für die inflationsbereinigte Rente berechnen und daraus die Sparsumme ableiten, die Sie in gewisse Produkte stecken sollten. Hierbei gilt es nun natürlich noch die staatlichen Förderungen, Kosten, Steuern und die mögliche Rendite zusammenzurechnen, damit Sie auch mit dem korrekten „Wirkungsgrad“ der einzelnen Produktlösung rechnen.

Wir raten generell immer alles zusammen zu betrachten und nicht wegen einer Förderung oder steuerlichen Entlastung ein zu teures oder unrentables Angebot anzunehmen!

Da sich Ihr Ruhestand meist noch in der Ferne (20 oder 30 Jahre Arbeit warten noch vorher) befindet und niemand die nächsten Jahrzehnte mit höchster Sicherheit vorhersagen kann, empfehlen wir immer eine Kombination verschiedener Produkte zu Ihrer individuellen Lösung zusammenzustellen. Wie ein Tisch mit 4 Beinen steht Ihre Planung dann stabiler als auf einem.

Nutzen Sie die verschiedenen Schichten und bedenken Sie, dass nicht nur eine Rentenversicherung Ihren Vermögensaufbau für die Rente darstellen kann; oft sind Fonds und ETFs sogar weit rentabler und günstiger… auf einen 30-Jahres-Zeitraum war der weltweite Aktienindex MSCI World seit 1970 nie unter 6% jährlicher Rendite (im Durchschnitt!) gefallen - hätten Sie das gedacht?

Kombinieren Sie also Geldanlagen und Versicherungen in schlauer und  logischer Gewichtung und nutzen Sie die Stärken verschiedener Angebote aus, damit Sie den langfristigen Vermögensaufbau für Ihren Ruhestand bestens und mit möglichst geringem Einsatz umsetzen können… schließlich ist auch jetzt schon Zeit das Leben zu genießen und nicht erst mit 67!

Tipps für die Buchhaltung von Selbstständigen und Freiberuflern

Von Florian Anderl21.03.2016Kategorien: Allgemeines

Wenn Sie sich selbstständig machen bzw. als Freiberufler tätig werden wollen, müssen Sie Ihre sämtlichen Ein- und Ausgaben festhalten. Vor allem in der Anfangsphase einer Existenzgründung ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre Buchhaltung richtig ausführen. Entstehen hier zu Beginn schon Lücken oder schleichen sich Fehler ein, können Sie Ihre Gewinne bzw. Verluste später nicht korrekt errechnen und sich keinen genauen Überblick über Ihre persönlichen Finanzen verschaffen. Außerdem kann das unter Umständen Ärger mit dem Finanzamt geben. Diese Tipps helfen Ihnen dabei, dass Ihre Buchhaltung reibungslos funktioniert.

Das beinhaltet eine korrekte Buchhaltung

Sobald Sie Ihren ersten Auftrag an Land gezogen haben, müssen sie sich zwangsläufig mit dem Thema Buchhaltung auseinandersetzen, da Sie auch als Selbstständiger bzw. Freiberufler  zu einer ordentlichen Buchführung verpflichtet sind. Sie müssen dem Finanzamt Ihre Geschäftsbücher jederzeit auf Anfrage vorlegen können. Stellt die Behörde Lücken oder Fehler fest, droht Ihnen schlimmstenfalls eine Anzeige, beispielsweise wegen Steuerbetrugs. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie Ihre Bücher korrekt führen. Dazu müssen Sie all Ihre Geschäftsfälle auflisten, die das Vermögen Ihrer selbstständig ausgeübten Tätigkeit berühren, unter anderem

  • Kundengeschäfte
  •  Aufnahme von Krediten
  •  Wareneingänge und -ausgänge
  •  Lieferantenkosten
  • Lohnzahlungen.

Am Ende jedes Jahres müssen Sie die Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellen, in der Sie all Ihre Gewinne und Verluste gegenüberstellen. Das bietet Ihnen die Möglichkeit, eventuelle Probleme zu erkennen und zu beseitigen, gegebenenfalls also auch den Gewinn zu maximieren. 

Tipps zur richtigen Vorbereitung

Da sich die meisten Selbstständigen und Freiberufler meist nicht sehr gut mit der Buchhaltung auskennen und sich diese Aufgabe selbst nicht zutrauen, greifen sie häufig auf einen externen Buchhalter zurück. Dieser muss jedoch in der Regel teuer bezahlt werden. Wenn Sie sich aber von vornherein eingehender mit dem Thema beschäftigen und Sie Ihre Buchhaltung von Beginn an richtig vorbereiten, kann im Grunde nichts schief gehen. Gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

  • Heften Sie die Belege für bezahlte Rechnungen stets nach Datum sortiert in einen Ordner ab.
  • Verfahren Sie genauso mit Bankenbelegen und anderen wichtigen Dokumenten.
  • Bezahlen Sie Ihre Geschäfte teilweise in bar, führen Sie am besten ein Kassenbuch, um alle geschäftlichen Ausgaben genau zu protokollieren.
  • Richten Sie sich ein Geschäftskonto ein und idealerweise ein weiteres Konto für Ihr Privatvermögen, damit das Finanzamt keine Einsicht in Ihre privaten Geldangelegenheiten hat.

Beachten Sie diese Tipps, können Sie bei der Buchhaltung viel Zeit sparen.

Praktische Hilfsmittel

Um Ihre Buchhaltung korrekt auszuführen, müssen Sie nicht extra einen teuren Buchhalter anheuern. Wenn Sie sich noch in der Gründungsphase Ihrer Selbstständigkeit befinden, müssen Sie Ihr Geld vermutlich ohnehin zusammenhalten. Um Zeit und Geld zu sparen und damit Ihnen die Buchhaltung zukünftig noch einfacher von der Hand geht, können Sie auch auf eine kaufmännische Unternehmenssoftware zurückgreifen, zum Beispiel von der Firma Lexware. Für ein solches Computer-Programm benötigen Sie weder Vorkenntnisse, noch erfordert es eine langwierige Einarbeitungszeit. Mit wenigen Klicks können Sie Aufträge bearbeiten und Rechnungen erstellen. Darüber hinaus eignet sich die Software optimal für EÜR, doppelte Buchführung und betriebliche Auswertungen und es verfügt über einige praktische Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel ein integriertes Kassenbuch oder die Umsatzsteuer-Jahreserklärung. So können Sie alle buchhalterischen Aufgaben reibungslos und unkompliziert selbst erledigen, ohne dass das Finanzamt Lücken oder Fehler findet und ohne Geld für einen teuren Buchhalter auszugeben.

Warum Honorarberatung?

Von Florian G. Anderl05.08.2015Kategorien: Allgemeines

Wünschen Sie sich nicht auch, dass es bei Finanzberatung allein um Ihren Geldbeutel geht?

In einer Zeit, in der alle Informationen über das Internet zu bekommen sind, ist es extrem wichtig geworden, die richtigen Fragen zu stellen und mit den daraus erhaltenen Informationen effizient umzugehen. Das setzt aber voraus, dass man versteht, was man liest. Gerade bei den meist komplexen und undurchsichtig beschriebenen Finanz- und Versicherungsprodukten ist das gar nicht so einfach!

Man könnte einen Finanz- oder Versicherungsvermittler mit einem Dolmetscher vergleichen, der einem das „Fachchinesisch“ in eine verständliche Sprache übersetzt. Genau hier entsteht aber ein Problem: Während der Dolmetscher und andere Dienstleister für ihre Arbeitszeit und ihr Know-How bezahlt werden, verdient der Vermittler nur an den jeweiligen Provisionen und damit am Verkauf.

Verkauf statt Beratung

Wenn ein Vermittler weder für Hilfestellung noch für Übersetzungsdienste, ein Konzept oder eine Strategie bezahlt wird, stellt sich die Frage:

Welche Motivation hat er, eine gewissenhafte Beratung anzubieten? Wer mit wenig Einsatz viel Provision verdienen kann, wählt leider oft den Weg des geringsten Widerstands. Aber ist das in Ihrem Sinne? Suchen Sie nicht eher nach einem neutralen Begleiter, der Ihnen Hilfestellung gibt und Sie in die Lage versetzt, eine effektive und individuelle Strategie für sich selbst (mit) zu entwickeln? Und gibt es einen Berater, der nicht davon lebt, etwas zu verkaufen, sondern wirklich auf Ihrer Seite steht? Ja – denn genau das bieten heute unabhängige Honorarberater!

Die Vergütung macht den Unterschied

Wenn Sie mit einem Honorarberater zusammenarbeiten, wird im Vorfeld ein vom Kauf irgendwelcher Produkte unabhängiges Beratungs- und Betreuungshonorar vereinbart. Es dient ausschließlich der Dienstleistungsvergütung und damit der Beratung sowie lebensbegleitenden Check-Ups. So kann sich der Honorarberater stets zu 100 % auf Ihre Bedürfnisse und das Erreichen Ihrer Ziele konzentrieren!

Trauen Sie sich, die etablierten Werbesprüche und Weisheiten von Banken, Versicherern und deren Vertretern über Altersvorsorge, Lebensversicherungen, sichere Geldanlagen und Vermögensbildung in Frage zu stellen!

Laden Sie unsere Broschüre herunter, die Ihnen, aber auch Ihren Freunden und Bekannten, das neuartige Konzept der Honorarberatung nahe bringen soll. Sie können von kostengünstigen und auf Sie abgestimmten Lösungen profitieren - sowohl beim Vermögensaufbau als auch bei der Absicherung bereits erreichter Ziele. Nutzen Sie die einzigartige Chance, die Sie mit dieser Broschüre in Händen halten. Mehr können Sie für Ihre Rendite und Sicherheit nicht tun. 

Kommt die Zinswende?

Von Florian G. Anderl und Martin Schuster22.05.2015Kategorien: Allgemeines

Seit Anfang Mai steigen die Baufinanzierungszinsen merklich an, ohne dass die Leitzinsen von der Europäischen Zentralbank (EZB) erhöht wurden. Wie lässt sich die Verteuerung von bis zu 0,50 Prozentpunkten bei einer 10-jährigen Zinsbindung erklären?

Die aktuelle Niedrigzinssituation der vergangen Jahre ist stark durch die Geldpolitik der EZB geprägt: Der Leitzins wurde auf ein Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt und die Zentralbank kauft seit Mitte März 2015 Staatsanleihen der Eurostaaten, um die Eurozone mit Liquidität zu versorgen und dadurch die Konjunktur anzukurbeln.

Der Kauf der Anleihen war für viele Investoren bereits im Vorfeld absehbar, worauf diese ebenfalls Staatsanleihen erwarben und auf steigende Kurse spekulierten. Die EZB kaufte also die Staatsanleihen zu einem höheren Kurs, wodurch die Renditen der Anleihen zurückgehen. Dies wirkt sich auch auf die Bauzinsen aus, die in Folge dessen auf einen Tiefstand sanken.

Der steigende Kurs für Staatsanleihen war für die Investoren der optimale Zeitpunkt um wieder aus dem Markt auszusteigen. Durch den Verkauf Ihrer Wertpapiere und der dadurch sinkenden Nachfrage stiegen zuletzt die Renditen der Anleihen und folglich auch die Bauzinsen wieder.

Fazit

Da die Politik der EZB eine entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Zinsen hat, kann man bisher nicht von einer Trendwende sprechen. Alles steigt und fällt mit der jeweiligen Strategie der Zentralbank. Es lässt sich aber sagen, dass ein Risiko eines Zinsanstieges gegeben ist.

Sie sollten daher drauf achten, dass Sie sich eine längere Zinsbindung vertraglich festhalten lassen, was zu einer minimalen Erhöhung des Zinses führt - jedoch kann man einen leicht höheren Zins in der aktuellen Niedrigzinsphase gerne in Kauf nehmen!

Auch bei in den nächsten 2-3 Jahren auslaufenden bzw. zur Verlängerung anstehenden Krediten können Sie mittels eines sog. Forward-Darlehens die noch günstigen Zinsen sichern.

Woran erkenne ich einen seriösen Finanzberater?

Von Florian G. Anderl12.05.2015Kategorien: Allgemeines

eine Checkliste für Konsumenten...

Viele Verbraucher glauben, Nichts oder wenig hinterfragen zu müssen, wenn sie einen Finanzberater einschalten. Dabei gehen sie von vielen unausgesprochenen Annahmen zur Qualität des Beraters aus, die leider in der Realität allzu oft nicht gegeben sind.

Damit Sie in Zukunft bei der Wahl Ihres Berater die richtigen Fragen stellen können und damit wirklich ein Stück Verantwortung in die richtigen Hände abgehen können, schlagen wir vor folgende Punkte zu prüfen:

Nr.1: Ausbildung

Kompetent beraten kann nur derjenige, der eine fachliche/ kaufmännische Ausbildung und fundierte Kenntnisse am Finanzmarkt vorweisen kann. Es sollte auch eine mehrjährige Berufserfahrung und Referenzen gegeben sein...aber Vorsicht: nicht der Berater mit der größten Erfahrung ist automatisch der Beste!

"falsche Ratschläge werden auch nach Jahren nicht richtiger!"

Da der Markt einem dauerhaften Wandel unterliegt, bringt Ihnen nur die Expertise eines Beraters einen Mehrwert, der sich laufend weiterbildet und Ihnen das auch belegen kann.

Nr.2: Abhängigkeiten

"Wer zahlt, schafft an!"

Anders gesagt: ein seriöser Berater wird Ihnen zu Beginn der Zusammenarbeit klar signalisieren, ob und von wem und wie er bezahlt wird. Beim klassischen Modell der Provisionsberatung wird der Berater nur dann bezahlt, wenn Sie einen Abschluss tätigen; damit ist eine neutrale Bewertung Ihrer aktuellen Situation/ Verträge eher schwierig.

Eine echte Alternative bietet hier die Honorarberatung an! Sie bezahlen die Beratungszeiten und den Aufwand des Finanzberaters nach Stunden oder durch eine Pauschale und er kann wirklich fair beraten. Aber auch hier muss das Honorar ordentlich kalkuliert und mit den Kosten der Provision verglichen werden, damit Sie sicher sind, dass es sich für Sie lohnt.

Nr.3: Qualität

Am Anfang einer Beratung stehen Sie mit Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Nur wenn ein Berater danach fragt und Sie kennenlernt, kann er die passende Strategie für Sie erarbeiten. Berater, die gleich mit Produkten kommen und auf einen schnellen Abschluss drängen, sind in aller Regel nicht daran interessiert Sie als Individuum mit einer hervorragenden Finanzplanung zu begleiten.

Ein guter Berater stell Vor- und Nachteile möglicher Wege vor und geht von der allgemeinen Strategie als "Gesamtlösung" in die Produktauswahl über, wenn Sie die Planung gemeinsam angepasst haben und keine Fragen mehr offen sind. Sie sollten in jeder Sekunde spüren, dass Sie entscheiden und Fragen fundiert beantwortet werden (statt mit Allgemeinplätzen "weggewischt" zu werden)!

Fazit

Bei einem seriösen Finanzberater können Sie Verantwortung abgeben, werden aber immer so informiert sein, dass Sie selbst eine Entscheidung auf Basis fundierter Beratung treffen können und verstehen was Sie da tun. 

Achten Sie also künftig bei Ihrem Finanzberater auf Ausbildung, Abhängigkeiten und Beratungsqualität, damit Sie sich sicher sein können, Ihr Vertrauen (und die dazugehörigen Verantwortung) in die richtigen Hände gelegt zu haben. 

Herzlich Willkommen!

Von Florian G. Anderl08.04.2015Kategorien: Allgemeines

Ein Blog mit vielen helfenden Inhalten

Da viele unserer Mandanten den Newsletter sehr schätzen und einige sogar noch tiefergehende Informationen wünschten, habe ich mich entschlossen einen Blog zu starten.

Dieser Blog wird regelmäßig wichtige Informationen zu den Themen Versicherungen, Finanzierung und v.a. Geldanlage bzw. Finanzstrategie beinhalten und auch kritische Fragen stellen.

Damit sollen Sie als Leser in die Lage versetzt werden sich durch die undurchsichtige Welt der Banken und Versicherer besser "durchschlagen" und Werbebotschaften genauer hinterfragen zu können.

 

Viel Spaß beim Lesen!